Schrenzerschule
Haupt- und Realschule des Wetteraukreises mit Förderstufe

     

50 Jahre Schrenzerschule



Unsere Förderstufe - der sanfte Übergang zwischen Grundschule und weiterführender Schule
Der Wechsel von der Grundschule in eine weiterführende Schule ist der zweite große Schritt ins Leben der noch jungen Schülerinnen und Schüler. Dieser Schritt soll den Schülerinnen und Schülern der Schrenzerschule so leicht wie möglich gemacht werden. Aus diesem Grund wird in der Förderstufe das Klassenlehrerprinzip gepflegt, bei dem die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer mit möglichst vielen Stunden in der betreffenden Klasse unterrichtet. Darüber hinaus wird das Lehrerteam in einer Klasse so klein wie möglich gehalten, um die jungen Schrenzerschülerinnen und -schüler schonend an ein System von Fachlehrerinnen und Fachlehrer zu gewöhnen und die Teamarbeit unter den Lehrkräften zu erleichtern. Nicht zuletzt wird großer Wert auf die Bildung von kleinen Klassen gelegt, um besser auf die individuellen Bedürfnisse eingehen zu können.


Die Förderstufe an der Schrenzerschule ist ein seit vielen Jahren bewährtes Konzept, das beständig weiterentwickelt wird und sich auf das fünfte und sechste Schuljahr bezieht. Im fünften Schuljahr werden alle Fächer mit Ausnahme von dem Religionsunterricht im Klassenverband unterrichtet, eine Differenzierung in Kurse erfolgt erst im sechsten Schuljahr in den Fächern Mathematik und Englisch. Dies bietet den Vorteil, dass ausreichend Zeit zum Kennenlernen und zur Bildung einer Klassengemeinschaft zur Verfügung steht. Ein weitreichendes Förderkonzept mit teilweiser Doppelbesetzung im Unterricht und zusätzlichen Angeboten zur Verbesserung der Lesekompetenz sowie der Förderung der lese- und rechtschreibschwachen Kinder rundet dieses Prinzip ab, bei dem die Entwicklungsfähigkeit der jungen Menschen begleitet und sie gemäß ihren persönlichen Stärken und Schwächen Unterstützung finden sollen. Seit vielen Jahren gehört auch der gemeinsame Unterricht, der die Integration von Kindern mit Behinderungen, Lernstörungen oder sozialen Störungen zum Ziel hat. Vor allem in Bezug auf die letztgenannten hat sich die intensive Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Sozialhäuschens sowie anderer Institutionen sehr bewährt. Auch mit den umliegenden Grundschulen wird ein regelmäßiger pädagogischer Austausch in Form von Schnuppertagen für die Grundschüler und -Schülerinnen, gemeinsamen Elterninformationsabenden und durch Informationstreffen der Lehrerinnen und Lehrer gepflegt. Als besonders wichtig wird aber auch die Zusammenarbeit mit den Eltern betrachtet. In beiderseitigem Interesse wird sehr großen Wert auf den regelmäßigen Austausch mit den Erziehungsberechtigten und vor allem auch mit der Elternvertretung gelegt. In einem Erfolg versprechenden Erziehungsprozess ist die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus von nicht zu unterschätzender Bedeutung.



Die Förderstufe der Schrenzerschule weist eine ganze Reihe von Besonderheiten auf. An erster Stelle steht hier das suchtpräventive Projekt "Schrenzerexpedition", in dem mit erlebnispädagogischen Mitteln die Teamfähigkeit und die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden sollen. Den zweiten Baustein bildet ein konsequentes Methodentraining, bei dem die Förderstufenkinder zunächst scheinbar alltägliche Techniken wie Ausschneiden, Kleben und Gestalten perfektionieren oder erlernen und sich ausführlich mit der Organisation ihrer Hausaufgaben, ihren eigenen Lernprozessen und der Vorbereitung auf Klassenarbeiten beschäftigen, um nur einige Inhalte des Methodentrainings zu nennen. Das Konzept der Förderstufe wird durch die Hausaufgabenhilfe abgerundet, die an vier Tagen in der Woche besucht werden kann und eine wertvolle Ergänzung zu dem reichhaltigen AG-Angebot der Schule darstellt.



Im Mittelpunkt der pädagogischen Betrachtungen steht immer der Aspekt, dass der Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler sehr von der emotionalen Einstellung zum Lernen und zur Schule abhängt. Unsere Schüler und Schülerinnen sollen eine Lernumgebung vorfinden, in der sie sich wohl fühlen können. In den vergangenen Jahren konnte hier einiges erreicht werden. So verfügt die Schrenzerschule über eine Kletterwand, an der die Schüler unter fachkundiger Anleitung von ausgebildeten Lehrkräften, ihr Klettergeschick und ihren Mut erproben können. Die neue Bibliothek lädt in den Pausen zum Schmökern ein. Im Wäldchen gibt es reichlich Raum die Kräfte zu erproben und sich auszutoben. Das jüngste Projekt in dieser Richtung ist die Umgestaltung der Gymnastikhalle in einen Bewegungsraum. Der schulische Alltag wird in regelmäßigen Abständen durch sportliche Wettkämpfe aufgelockert, die sehr viel Spaß bereiten wie etwa das Gaudi-Fußballturnier, das jeweils von dem Sozialpädagogen der Schule, Klaus Keller organisiert und durchgeführt wird, die den Abschluss der Schrenzerexpedition bildet, den Bundesjugendspielen sowie weiteren Veranstaltungen wie etwa den "Antiken olympischen Spielen" der Klassen sechs in diesem Jahr oder dem Steinzeitprojekt im vergangenen Jahr. Die beliebten Schwimmwettkämpfe der Klassen fünf sind der Höhepunkt des Schwimmunterrichts, der in diesen Klassen den Sportunterricht ersetzt. In diesem Unterricht können die Schüler ihren Schwimmstil verbessern, die Leistungsfähigkeit trainieren und noch fehlende Schwimmabzeichen erlangen.





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