Schrenzerschule
Haupt- und Realschule des Wetteraukreises mit Förderstufe

     

50 Jahre Schrenzerschule



Auszug aus dem Bericht der Schulinspektion der Schrenzerschule vom 24.6.2010

3. Charakteristische Merkmale der Schule

3.1 Stärken der Schule
  • Die Schule zeichnet sich durch ein wertschätzendes Miteinander und verschränktes Arbeiten der Schulformen sowie der Schulsozialarbeit aus. Schülerin-nen und Schüler werden ernst genommen, übernehmen Verantwortung und erwer-ben Sozialkompetenz, was sich auch in der äußerst positiven Übergangsbilanz ausdrückt.
  • Regelmäßige Evaluation und Bilanzierung ermöglichen eine effiziente Arbeit an den Entwicklungsschwerpunkten und dem Schulprogramm. Die Lehrkräfte enga-gie-ren sich in zahlreichen schulischen Handlungsfeldern unter stetiger und zielorien-tierter Nutzung adäquater Fortbildungsmöglichkeiten.
  • Der Schulleitung gelingt es durch vorausschauende Steuerung pädagogischer Prozesse, Vorgaben und Vorhaben in der Schule nachhaltig umzusetzen. Sie ist Impulsgeber der Schulentwicklung, setzt auf die Partizipation aller Lehrkräfte und führt die Schule effektiv im konstruktiven Dialog.
  • Die Lehrkräfte tauschen sich über die Entwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler intensiv aus und stehen Eltern zeitnah als Beratungspartner zur Verfügung.
  • Es gibt ein vielfältiges Schulleben sowie eine breite Öffnung der Schule gegenüber ihrem gesellschaftlichen Umfeld. Eltern gestalten das Schulleben engagiert mit.
  • Durch den Einsatz adäquater Diagnoseinstrumente und ein wirksames Erziehungs und Förderkonzept gelingt es, die Lern- und Persönlichkeitsentwicklung der Schüle-rinnen und Schüler individuell zu unterstützen.
  • Das breite Angebot im Wahlunterricht oder den Arbeitsgemeinschaften sowie die SchuB-Klassen ermöglichen den praxisorientierten Zugang zu Lerninhalten.
3.2 Schwächen der Schule
  • Charakteristische Schwächen sind nicht zu benennen. Es finden sich dennoch einzelne Anhaltspunkte für die weitere Entwicklung. So werden z. B. Individuelle Lernzugänge mit Hilfe differenzierter Aufgabengestaltungen zu selten angeboten. Ebenso ist die Reflexion der Lernprozesse im Unterricht nur bedingt ausgeprägt.
Gebäude, Gelände und Ausstattung
Das Gebäude bietet in Teilen eingeschränkte lernförderliche Bedingungen für die Gestaltung eines didaktisch zeitgemäßen Unterrichts.
Die Ausstattung der Schule ist überwiegend angemessen.
Der Schulhof bietet derzeit nur eingeschränkte Voraussetzungen für eine aktive Pausengestaltung.
Sporthalle und Sportanlagen sind nur bedingt bedarfsgerecht.
Bildungsangebote, Betreuungsangebote und Förderangebote
Die Schule bietet den Schülerinnen und Schülern ein breit gestreutes Bildungs- Betreuungs- und Förderangebot.
4.2 Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
  • Schulprogramm als Arbeitsgrundlage
    Das Schulprogramm wird uneingeschränkt als Grundlage für die schulische Arbeit genutzt und dient in hervorragender Weise als Instrument zur Weiterentwicklung der Schule.
  • Evaluation als Steuerungsinstrument
    Die Steuerung der Schulentwicklung sowie etablierter Maßnahmen und Projekte mittels systematischer Evaluation ist in hohem Maße ausgeprägt.
  • Ermittlung des Handlungsbedarfs
    Die Schule plant in hervorragender Weise auf Grundlage erhobener Daten den erforderlichen Handlungsbedarf und entwickelt konkrete Schritte für die Schul- und Unterrichtsentwicklung.
4.3 Führung und Management
  • Umsetzung verbindlicher Vorgaben
    Die Schulleitung sorgt für die vollständige Umsetzung verbindlicher Vorgaben sowie für die überaus wirksame Implementierung schulinterner Vorhaben. Vorhandene Gestaltungsspielräume werden beispielhaft genutzt.
  • Konzept der "Lernenden Schule"
    Die Prinzipien einer "Lernenden Schule" sind in hohem Maße umgesetzt. ? Prinzip von Partizipation, Delegation, Transparenz und Effektivität Organisations- und Verwaltungsprozesse werden von der Schulleitung äußerst partizipativ und transparent gesteuert. Delegation und Effektivität sind unein-geschränkt umgesetzte Führungsprinzipien.
  • Personalentwicklungskonzept
    Die Möglichkeiten der Personalentwicklung werden sehr deutlich genutzt.
  • Jahresgespräche
    Jahresgespräche werden vorbildlich geführt.
4.4 Professionalität
  • Fortbildung der Lehrkräfte
    Die Lehrkräfte entwickeln ihre beruflichen Kompetenzen durch Fortbildung sehr umfassend weiter.
  • Weitergabe von Wissen und Erfahrungen
    Unter den Lehrkräften sind Kommunikation und systematische Kooperation unterschiedlich und in mittlerem Umfang ausgeprägt.
  • Verständigung über Schülerinnen und Schüler
    Die Lehrkräfte tauschen sich überaus intensiv über die Lern- und Persön-lichkeitsentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler aus.
4.5 Schulkultur
  • Freundlicher zwischenmenschlicher Umgang
    Der zwischenmenschliche Umgang ist in höchstem Maße von gegenseitiger Achtung, Wertschätzung, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit geprägt.
  • Eröffnung von Gestaltungsspielräumen
    Die Schule fördert vorbildlich die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an der Gestaltung des Schullebens.
  • Aktive Einbindung der Eltern
    Der Schule gelingt es, die Eltern auf sehr überzeugende Weise in die Arbeit der Schule einzubeziehen.
  • Beratungsangebote
    Die Schule verfügt über äußerst vielfältige Beratungsangebote sowohl für El-tern als auch für Schülerinnen und Schüler.
  • Kooperation und Schulpartnerschaften
    Kooperationen und Partnerschaften werden von der Schule in besonders großem Umfang gepflegt und zur Bereicherung des Bildungsangebots genutzt.
4.6 Lehren und Lernen
Aufbau von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen
  • Anwendungssituationen / Anknüpfen an Erfahrungen:
    Der Unterricht sorgt für den systematischen Aufbau von Wissen unter sehr deutlicher Berücksichtigung von Anwendungssituationen. Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler werden intensiv genutzt und auch durch zahlreiche schulische Angebote ermöglicht.
  • Überfachliche Kompetenzen
    Die Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen wird durch den Unterricht weitgehend erfolgreich abgesichert.
Strukturierte und transparente Lehr- und Lernpro-zesse
  • Strukturierung des Unterrichts
    Der Unterricht ist inhaltlich und in seinem Ablauf sehr klar strukturiert.
  • Variabilität von Lernarrangements
    Der Unterricht zeigt eine angemessene Variabilität von Lernarrangements - passend zu den Zielen, Inhalten und Lernvoraussetzungen.
  • Lernwirksame Nutzung der Unterrichtszeit
    Die Unterrichtszeit wird sehr lernwirksam genutzt.
  • Reflexion von Prozessen und Ergebnissen
    Lernprozesse und Lernergebnisse werden eingeschränkt reflektiert; die erwor-benen Kompetenzen werden dabei bedingt auf die angestrebten Kompetenzen bezogen.
  • Transparenz von Leistungserwartung und -bewertung
    Die Lehrkräfte sorgen im Wesentlichen für Transparenz der Leistungserwar-tungen und Leistungsbewertung.
Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen
  • Diagnostik von individuellen Lernständen / Förder- und Erziehungskonzept
    Die Lehrkräfte diagnostizieren deutlich die individuellen Lernstände der Schülerinnen und Schüler und im Unterricht ist das schuleigene Förder- und Erziehungskonzept weitgehend sichtbar.
  • Differenzierte Zugänge zum Kenntnis- und Kompetenzerwerb
    Die Lehrkräfte schaffen für die Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht selten differenzierte Zugänge zum Erwerb von Kenntnissen und Kompetenzen.
Lernförderliches Klima und Lernumgebung
  • Umgang von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern miteinander / Anregende Gestaltung der Lernumgebung
    Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler pflegen einen sehr deutlich von wechselseitiger Wertschätzung, Höflichkeit, Fairness und Unterstützung ge-kennzeichneten Umgang miteinander. Die Lernumgebungen sind in hohem Ma-ße anregend gestaltet.
4.7 Ergebnisse und Wirkungen
  • Zielerreichung bezogen auf Standards und Curricula
    Die Schülerinnen und Schüler erreichen in höchstem Maße die curricularen Ziele der Bildungsgänge.
  • Bewertung der Lernerträge
    Die Lernergebnisse im fachlichen Bereich werden von Eltern sowie Schülerin-nen und Schülern als sehr gut eingeschätzt.
  • Bewertung der Erziehungsarbeit / überfachliche Kompetenzen
    Die Erziehungsarbeit einschließlich der Erträge im Aufbau sozialer, überfach-licher Kompetenzen wird von Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern besonders positiv bewertet.



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