Schrenzerschule
Haupt- und Realschule des Wetteraukreises mit Förderstufe

     

50 Jahre Schrenzerschule



Tischtennis

von Sarah Kühnast

Die Geschichte des Tischtennis


Jan Ove Waldner, einer der besten Spieler aller Zeiten ...
Einen wirklichen Erfinder für die Ballsportart Tischtennis gibt es nicht. Tischtennis hat sich aus anderen Sportarten entwickelt und das Wirkliche Spiel Tischtennis gibt es erst seit ca. 1900.Eine genaue Jahreszahl ist hier auch nicht bekannt.
Wie schon oben genant,entwickelte sich Tischtennis aus anderen Sportarten.Eine dieser Sportarten ist das so genannte ,,Jeu de paume".Das Spiel kommt aus Frankreich und wurde dort schon 1316 gespielt.Es wurde mit der nackten Hand und einem Ball auf einem Spielfeld gespielt.Um 1555 wurden die ersten so genannten ,,Rackets" hergestellt,die sehr viel Ähnlichkeiten mit dem heutigen Tennisschlägern haben. Im 17.Jahrhundert wurde das Spiel in vielen anderen europäischen Stäten übernommen.So wurde es z.B.auch in Venedig,Wien,Basel, Kassel und Amsterdam gespielt.Da der Name aber bei vielen Leuten Probleme hervorrief,wurde es in die englische Sprache,,übersetzt"und hieß seitdem nicht mehr Jeu de paume sondern Real Tennis. 1874 reichte der Engländer Major Walter Clopton Wingfield ein neues Spiel bei dem Patentamt ein.Er nannte es ,,sphairistike".Das Spiel Spielte man mit Tennisschlägern,Bällen und einer Netzvorrichtung. Dieses Spiel konnte man sowohl draußen als auch drinnen spielen.Der Name für das Spiel war aber nicht sehr praktisch zum Aussprechen.So Wurde das Spiel Lawn Tennis genannt. Um 1875 führte der All England Croquet Club das Lawn Tennis auf seiner großen Rasenlage ein.Dort wurden dann 1877 die ersten Wimbledon Championships ausgetragen.

Timo Boll, unser deutsches As an der Spitze
Das Spiel wurde aber Ende 19. Jahrhunderts nach drinnen verlegt. Dies kam wohl durch das ewige schlechte Wetter in England.Im Jahre 1884 bot die Firma F.H. Ayres Limited ihr Miniature Indoor Lawn Tennis Game als erste Firma an.Es steht aber nicht fest,ob diese erste Version des Minitischtennis' auf einem Tisch gespielt wurde.Es ist jedoch eher zu bezweifeln. Erste Versuche,Tennis nun auf dem Tisch zu spielen,verliefen nicht sehr erfolgreich.Man versuchte es damals mit verkleinerten Tennisschlägern zu spielen.Diese waren aber eher unhandlich und unpraktisch.Man benutzte kleine Gummibälle,die aber viel zu sprunghaft waren und sie zerstörten eher das Mobiliar,als dass ein vernünftiges Spiel zustande kam.James Gibb kam jedoch auf die Idee,Schläger mit kürzeren Griffen einzusetzen und Bälle aus Celluloid zu nutzen.
Er wandte sich an seinen Nachbarn,der ein Sportartikelhersteller war und Schlug ihm seine Idee des Tischtennis'vor.Ende der 90'er Jahre des 19. Jahrhunderts erschien das ,,The new table GAME".Er nannte es Ping-Pong,da er keine Verbindung mehr zum Tennis herstellen wollte. Die ersten Ping-Pong-Sets,die kurz vor der Jahrhundertwende von J. Jaques,seinem Sohn und Hamley und Bros zusammen angeboten wurden, bestanden aus zwei gedrehten hölzernen Pfosten auf verstellbaren Messinghaltern,einem Netz,fünf ,,Rohima" Bällen,drei passenden Schlägern und aus einem illustrierten Heft mit Regeln. Dieser ,,Rohima" Ball bestand nun aus Celluloid.Dies war nicht sehr teuer und leicht herzustellen. Zu der erfolgreichen Vermarktung der ,,Ping-Pong-Sets" trugen auch bald Firmen auf dem europäischen Festland in Nürnberg und Paris bei.In Deutschland wurde das Spiel zu dem Zeitpunkt schon häufig ,, Tisch Tennis" genannt. Die ersten Tuniere mit diesem Ping-Pong-Sets fanden 1901 und 1902 in England,Wales und Irland statt.Bei diesen Tunieren wurden Herren- und Dameneinzel,Herren und Damendoppel und das gemischte Doppel gespielt.Das erste große öffentliche Tunier wurde in Royal Aquarium in London Westminster veranstaltet.Immerhin 192 Herren und 48 Damen nahmen an dem Tunier teil.Doch damals waren die Regeln noch anders,als sie beim heutigem Tischtennis sind.Diese Regeln wurden von dem ersten Tischtennis Verband-der Table Tennis Association(TTA)-entworfen. Nun war der Tischtennissport populär und wurde in der ganzen Welt gespielt.
Wang Liqin, Einzelweltmeister 2001

Das Material

Der Ball
Hergestellt wird der Ball aus Celluliod.Er ist innen hohl und hat einen Durchmesser von 40mm.Er wiegt 2,7 Gramm.Lässt man ihn aus einer Höhe von 30cm auf den Tischtennistisch fallen,dann muss er 23cm hoch abspringen.Dies war jedoch noch vor kurzem anders.Vor dem Jahr 2000 spielte man noch mit einem kleineren Ball der 38cm Durchmesser hatte und 2,5 Gramm wog.Durch die Vergrößerung des Balles auf 40mm Durchmesser wurde die Fluggeschwindigkeit reduziert.Der Tischtennisball ist in verschiedenen Qualitätsstufen erhältlich,die durch die Anzahl der Sterne voneinander unterschieden werden.Die niedrigste Qualität haben so genannte 1-Stern-Bälle,die höchste 3-Stern-Bälle. Der Unterschied liegt im Grad ihrer Rundung und Oberflächw,sowie an der Härte und Spielbarkeit.Bei Wettkämpfen sind 3-Stern-Bälle vorgeschrieben.
Der Schläger
Das Schlägerholz muss zu 85% aus Holz bestehen. Der Griff des Schlägerholzes kann verschiedene Formen haben.Er darf gerade,konisch,anatomisch und konkav sein. Man muss auf jeder Seite einen Schlägerbelag haben.Der Schlägerbelag muss seit 1986 auf der einen Seite rot und auf der anderen Seite schwarz sein.Die maximale Dicke des Noppengummis beträgt 2,0mm. Schaumstoffschicht und Noppengummi dürfen zusammen maximal 4,0mm stark sein.Die Schlägerbeläge kann man in 2 Gruppen einteilen: Noppen außen oder Noppen innen.Bei beiden Varianten muss der Belag zwischen zehn und 50 Noppen pro Quadratzentimeter haben.
Der Tisch
Die Oberfläche des Tisches, die ”Spiel fläche”, ist rechteckig, 2,74 m lang und 1,525 m breit. Sie ist 76 cm vom Boden entfernt und liegt völlig waagerecht auf.
Die senkrechten Seiten der Oberfläche gehören nicht zur Spielfläche.
Die Spielfläche kann aus jedem beliebigen Material bestehen. Ein den Bestimmungen entsprechender Ball, der aus einer Höhe von 30 cm darauf fallengelassen wird, muss überall gleichmäßig etwa 23 cm hoch aufspringen.

Die Spielfläche muss gleichmäßig dunkelfar- big und matt sein, jedoch entlang der beiden 2,74 m langen Kanten eine 2 cm breite weiße ”Seitenlinie” und entlang der beiden 1,525 m langen Kanten eine 2 cm breite weiße ”Grund- linie” aufweisen. Die Spielfläche wird durch ein senkrechtes, parallel zu den Grundlinien verlaufendes Netz in zwei gleichgroße ”Spielfelder” geteilt und darf im gesamten Bereich eines Spielfeldes nicht unterbrochen sein.
Für Doppelspiele ist jedes Spielfeld durch eine 3 mm breite weiße ”Mittellinie”, die parallel zu den Seitenlinien verläuft, in zwei gleichgroße ”Spielfeldhälften” geteilt; die Mittellinie gilt als Teil der beiden rechten Spielfeldhälften.
Einfach mal beim TSV Butzbach reinschauen. Montags um 18 Uhr könnt ihr für zwei Stunden am Probetraining teilnehmen. Kommt einfach in die Degerfeldhalle.



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